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19. Mai 2009

Sehr geehrte CargoLifter-Interessierte, 

mit diesem Newsletter möchten wir Sie über Neuigkeiten zum Thema
CargoLifter informieren.

Die heutigen Themen: 

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1. Leichter-als-Luft-Tag 2009 in Köln
2. Video von Ballonkranversuchen auf der CL-Webseite
3. CargoLifter AG i.I.: neuer Vorstand und Aufsichtsrat
4. Uneffektives Insolvenzrecht immer mehr Thema in der Öffentlichkeit
5. Was tun mit den CargoLifter-Aktien? 
6. Lesenswert: in Deutschland erfunden, in Japan gebaut
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1. Leichter-als-Luft-Tag 2009 in Köln
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die Initiative Zukunft in Brand e.V., der Verein der CargoLifter-Aktionäre
und -Unterstützer, veranstaltet auch in diesem Jahr wieder im Anschluss an
ihre Mitgliederversammlung ihren öffentlichen 

Leichter-als-Luft-Tag

am Samstag, den 6. Juni 2009
in der

Kulturhalle des historischen Flughafens
Köln-Butzweilerhof
Butzweilerstr. 35-39
50829 Köln (Ortsteil Ossendorf)
(GPS  50°58'49.54"N   6°53'48.58"E)

Die Agenda:

13 Uhr 30:
Dr. Edgar Mayer - Vorsitzender der Stiftung Butzweilerhof e.V.:
Die Geschichte des historischen Flughafens Köln-Butzweilerhof

14 Uhr:
Thomas Krause - Dipl.-Ingenieur, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der
Technischen Universität Chemnitz: "Fritz", das autonome Luftschiff für
Feuerwehr, THW und Polizei

14 Uhr 45:
Christian Schulthess - Gründer und Geschäftsführer der Fa. Skyship Cruise
Switzerland Ltd.: Erfahrungen nach acht Jahren Luftschiffbetrieb mit dem
Skyship 600

15 Uhr 30: Pause mit Kaffee und Kuchen

16 Uhr:
Mirko Hörmann - Geschäftsführer der CL CargoLifter GmbH & Co KG a.A.: Das
Betriebskonzept des Ballonkrans für Windenergieanlagen

Ende gegen 17 Uhr

Alle Zeitangaben sind Circa-Angaben.

Parkplätze stehen in ausreichender Zahl auf dem Gelände des
Butzweilerhofes zur Verfügung.

Der Eintritt beträgt 2,- Euro. IZiB-Mitglieder frei.

Um unsere Kapazitätsplanung zu erleichtern und für einen flüssigen Ablauf
sorgen zu können, bitten wir um eine kurze Voranmeldung per E-Mail an
info@zukunft-in-brand.de oder per Fax an 0351 438 47 86.



2. Video von Ballonkranversuchen auf der CL-Webseite
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Bereits im letzten Newsletter 03/2008 wurde von den erfolgreichen
Versuchen mit dem 1:9 Ballonkran-Modell berichtet und die Veröffentlichung
eines Videos auf der CargoLifter-Webseite angekündigt. Dieses Video steht
nun zur Verfügung. Mit den Versuchen ist ein wichtiger Machbarkeitsbeweis
erbracht und dokumentiert worden. Ein mit Wasserstoff als Traggas
befüllter Ballon wird als Transporthilfsmittel und als Kran zugleich
eingesetzt. Ein von Nordex (Windenergieanlagenhersteller) eigens
angefertigter maßstabsgerechter Rotorflügel wurde vom Ballonkran an den
Haken genommen und die ganze Anordnung von zwei Pritschenfahrzeugen mit je
einer Motorwinde an Bord über das kurvenreiche Gelände gezogen. Nahezu
unbeeinflusst vom Wind war das Transportgut praktisch keinen
Pendelbewegungen unterworfen, was durch die patentierte Seilentkopplung
des Systems bewerkstelligt wurde: 
http://www.cargolifter.de/?id=95


3. CargoLifter AG i.I.: neuer Vorstand und Aufsichtsrat
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Im Mai 2008 legte Herr Hans-Georg Engelken sein Amt als Vorstand der
CargoLifter AG i.I. nieder. Daraufhin hatte der Aufsichtsrat die Aufgabe,
einen neuen Vorstand zu bestellen. Auf seiner Sitzung vom 7.6.2008
bestellte der Aufsichtsrat Herrn Dr. Carl-Heinrich von Gablenz zum "neuen"
Vorstand der CargoLifter AG i.I. Bekanntlich war er der Initiator und von
der Gründung der AG im Jahre 1996 bis kurz nach der Insolvenz 2002 ihr
Vorstandsvorsitzender. Da Herr Dr. von Gablenz bislang dem Aufsichtsrat
angehörte, schied er mit diesem Beschluss automatisch aus dem Aufsichtsrat
aus. Deshalb wurde nun eine Ersatzbestellung erforderlich. Auch die
offiziell noch im Amt befindlichen Aufsichtsratsmitglieder Dr. Thilo
Krause-Palfner und Gerhard Laue hatten bereits vor längerer Zeit ihren
Wunsch auf Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat kundgetan, so dass auch für
diese eine Ersatzbestellung notwendig war. Da die CargoLifter AG als
?aufgelöste? Gesellschaft (im Sinne des Handelsrechts) weder verpflichtet
noch in der Lage ist, eine Hauptversammlung einzuberufen, wurde eine
Ersatzbestellung durch das zuständige Amtsgericht beantragt. Das
Amtsgericht Charlottenburg bestellte am 29. August 2008 antragsgemäß die
folgenden Personen neu zu Mitgliedern des Aufsichtsrats: Monika Wolf,
Frankfurt am Main Christoph von Kessel, Kleinmachnow Martin Leithäuser,
Stuttgart

Zusammen mit den Herren Arnd Middelmann, Mirko Hörmann und Hans-Helge
Westerholt verfügt die CargoLifter AG i.I. nun wieder über einen
vollständigen Aufsichtsrat.

Am 1. Oktober 2008 erfolgte dann auch die Eintragung des neuen Vorstandes
Dr. Carl-Heinrich Freiherr von Gablenz in das Handelsregister.

Herr Dr. von Gablenz wird seine Rolle nutzen, um die ihm zustehenden
Rechte auszuüben und die Interessen der Gesellschaft zu wahren.

Auf seiner konstituierenden Sitzung vom 8. November 2008 wählte der
Aufsichtsrat Herrn Arnd Middelmann erneut zum Vorsitzenden.
http://nl.xeu.de/j.cfm?i=374875&k=55924


4. Uneffektives Insolvenzrecht immer mehr Thema in der Öffentlichkeit
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Die ineffiziente Praxis
der Insolvenzverwaltung in Deutschland wird mehr und mehr auch von
Publikumsmedien aufgegriffen. So berichtet die "Welt" am 14. Januar:

Insolvenz ist nicht gleich Pleite
Von Carsten Dierig 14. Januar 2009, 16:39 Uhr

Deutschland steht vor einer Pleitewelle. 35.000 Unternehmensinsolvenzen
erwartet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform in diesem Jahr - ein Plus
von fast 20 Prozent gegenüber 2008. Bei rechtzeitiger Anmeldung könnten
viele Firmen gerettet werden. Gute Insolvenzverwalter sind aber rar. [...]
Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform rechnet damit, dass es dieses Jahr
zu 35.000 Unternehmensinsolvenzen kommt - ein Plus von fast 20 Prozent
gegenüber 2008. Das liegt zwar noch deutlich von den historischen
Höchstwerten entfernt. Trotzdem aber werden die Auswirkungen verheerend
sein, warnt Insolvenzrechtler Hans Haarmeyer. Denn das Rechtssystem sei
nicht ausreichend darauf vorbereitet. "Wir haben in Deutschland zu wenig
fähige Insolvenzverwalter, um eine derartige Pleitewelle vernünftig und
ohne unnötige Arbeitsplatzverluste bewältigen zu können", so der ehemalige
Insolvenzrichter und heutige Universitätsprofessor. In einer Krise wie der
jetzigen wiege das doppelt. Zwar gibt es derzeit bundesweit rund 1.800
registrierte Verwalter, meldet der Verband der Insolvenzverwalter
Deutschlands (VID). Aber lediglich 800 davon haben auch die nötige
Qualifikation und den Mitarbeiterstab, um Konkurse ab einer bestimmten
Größenordnung zu bearbeiten, meint der VID-Vorsitzende Siegfried Beck.
Wissenschaftler Haarmeyer spricht sogar nur von 100 bis 120. "Das Problem
ist, dass die meisten Insolvenzverwalter Juristen sind", sagt der
60-Jährige. Die würden dementsprechend juristische Arbeit in einem
wirtschaftlichen Umfeld machen. Gefragt sei aber unternehmerisches Handeln
in einem rechtlichen Rahmen. Schließlich agiere der Insolvenzverwalter in
einem Verfahren als Unternehmenschef, der den Geschäftsbetrieb leitet und
dabei auch in der persönlichen Haftung steht. "Aber einige können ja nicht
mal Bilanzen lesen", wettert Haarmeyer. Die Zahlen seien auch jetzt schon
erschreckend. Hans Haarmeyer zum Beispiel schätzt, dass hierzulande jedes
Jahr bis zu 10.000 Betriebe mit über 100.000 Arbeitsplätzen gerettet
werden könnten, wenn deren Konkursverwalter qualifizierter wären und sich
an einer Fortführung und Sanierung der Betriebe versuchen, statt von
vornherein nur zu liquidieren. Den Gläubigern sollen zudem rund zehn Mrd.
Euro jährlich entgehen, weil die Treuhänder Ansprüche nicht ermitteln und
mit Nachdruck durchsetzen. Der VID-Vorsitzende Beck will diese Zahlen zwar
nicht bestätigen, hält sie aber für durchaus denkbar. Zumal das aktuelle
Honorarsystem die einseitigen Zerschlagungsbestrebungen noch unterstützt,
wie Restrukturierungsberater berichten: "Es geht um das Generieren von
Masse. Und das bedeutet: möglichst schnell zerschlagen und alles zu Geld
machen." Denn Insolvenzverwalter werden erfolgsabhängig bezahlt. Die
Vergütung hängt dabei von der so genannten Teilungsmasse ab, also dem
Vermögenswert, der an die Gläubiger ausgeschüttet wird. Zwar kommt auch
beim Weiterführen oder einem Verkauf der Firma ein erkleckliches Gehalt
zusammen. Diese Variante ist aber deutlich arbeits- und zeitintensiver als
das Filetieren. [...] Zum Weiterlesen, auch über Lösungsvorschläge:

http://www.welt.de/wirtschaft/article3025554/Insolvenz-ist-nicht-gleich-Pl
eite.html

Auch das ARD-Fernsehen greift das Thema auf
Am 20. April 2009 wurde im Rahmen von "Report München" im ARD-Fernsehen
der folgende Beitrag ausgestrahlt:

Die Krisengewinnler - Insolvenzverwalter im Kreuzfeuer der Kritik

Sie haben Hochkonjunktur in der Krise - Insolvenzverwalter. Doch die
Branche ist durchsetzt von gewieften Profis, die mit allen Wassern
gewaschen sind. Statt insolvente Firmen zu retten oder die Ansprüche der
Gläubiger bestmöglich zu befrieden, interessieren sich viele
Insolvenzverwalter vor allem für den eigenen Profit.

Von Ulrich Hagmann, Hendrik Loven

Der Beitrag ist sowohl in Textform, als auch als Videostream von dieser
Adresse abzurufen:

http://nl.xeu.de/j.cfm?i=374876&k=55924


5. Was tun mit den CargoLifter-Aktien?
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Viele CargoLifter-Aktionäre haben das Problem, dass die nahezu wertlos
gewordenen Aktien (Kurs derzeit ca. 3 Cent) und Wandelanleihen Jahr für
Jahr Depotgebühren verursachen. Andererseits würden im Falle
eines Verkaufs an der Börse die Transaktionsgebühren den Erlös
übersteigen.

Es besteht jedoch die Möglichkeit, Wertpapiere direkt an ein anderes Depot
bei einer deutschen Bank zu übertragen, ohne über die Börse zu gehen. Nach
einem BGH-Urteil, das uns vorliegt, dürfen die beteiligten Depotbanken
dafür kein Entgelt verlangen und tun dies in aller Regel auch nicht.

Deshalb haben wir das Angebot für alle CL-Aktionäre geschaffen, ihre
CargoLifter-Aktien und -Wandelanleihen kostenfrei (abgesehen von
Briefporto) an unser vereinseigenes Depot übertragen zu können. Allerdings
dürfen wir nicht Wertpapiere auf fremde Rechnung verwalten. Eine solche
Erlaubnis zu erlangen wäre sehr schwierig und überdies mit hohen Kosten
verbunden, was das Ziel vereiteln würde.

Die Lösung besteht darin, dass Sie unserem Verein das Eigentum an den
Wertpapieren übertragen (Schenkung) und wir ihnen - rechtlich
unverbindlich - zusichern ("versprechen"), die Wertpapiere auf unbestimmte
Zeit zu halten und sie Ihnen auf Ihren Wunsch hin innerhalb von vier
Wochen zurück zu übertragen. Sollten die Papiere überraschenderweise
nachhaltig an Wert zulegen, haben Sie so die Möglichkeit, von unserer
Zusicherung Gebrauch zu machen und anderweitig über sie zu verfügen.

Dieses Angebot richtet sich an alle CargoLifter-Aktionäre, ungeachtet
einer Mitgliedschaft in der Initiative Zukunft in Brand. Dennoch freuen
wir uns selbstverständlich über jedes neue Mitglied, das unsere Arbeit
unterstützt.

Weitere Informationen erhalten Sie über unsere bekannte E-Mail-Adresse
info@zukunft-in-brand.de


6. Lesenswert: in Deutschland erfunden, in Japan gebaut
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In Spiegel Online erschien eine Reportage über Erfindungen, die in
Deutschland gemacht, aber im Ausland zur Marktreife gebracht wurden, um
dann als fertiges Produkt wieder importiert zu werden.
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2683/der_erfolg_d
er_anderen.html Auch die CargoLifter-Gemeinde musste ja die Erfahrung
machen, dass es in Deutschland sehr schwer ist, eine bahnbrechende
Innovation rasch in die Tat umzusetzen. Zu viele Zauderer und
Bedenkenträger in der Industrie, in der Politik, bei den Medien und bei
der Finanzwirtschaft verhindern, dass an sich eindeutig machbare
Neuerungen, so nützlich sie für die Gesellschaft wären, störungsfrei
umgesetzt werden können. In diesem Zusammenhang werden oft das Faxgerät,
der MP3-Player, die Barbie-Puppe und der Transrapid genannt. Weitere
Beispiele liefert die Reportage: http://nl.xeu.de/j.cfm?i=374877&k=55924


Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand der Initiative Zukunft in Brand e.V.

Postfach 280115
01141 Dresden
http://www.zukunft-in-brand.de
mailto:info@zukunft-in-brand.de
Fax und Sprachbox: 0721 15 13 35 581

Sitz des Vereins:
Groß Berliner Damm 73 E
12487 Berlin
(bitte nicht für Korrespondenz verwenden)
Registergericht: AG Charlottenburg
VR 22623

geschäftsführender Vorstand nach § 26 BGB:
Wolfgang Pest, Landshut, Vorsitzender
Andreas Werner, Dresden, Stellvertretender Vorsitzender
Roland Grün, Erlangen, Schatzmeister

weitere Vorstandsmitglieder:
Rolf Böger, Großhansdorf
Klaus Ehlers, Wernigerode
Peter Hilgenberg, Marburg
René Schulze, Dresden
Dr. Dirk Spaltmann, Potsdam

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