Home >LTA >Spiel & Spaß >RC Luftschiffregatta > | 

Luftschiffrennen

Johannes Eißing

 

Anlässlich der DGLR-Tagung zum Thema "Leichter als Luft" am 24.6.2006 an der TU Dresden fand ein Luftschiffrennen statt. Es war für uns das erste Rennen dieser Art, obwohl diese Regatten schon eine Weile stattfinden. Hauptinitiator ist Johannes Eißing, der auch selbst am Rennen teilnahm.

 

Nähere Informationen zu den Rennen, Termine und Kontakte findet man in der Yahoo-Group rc_airship_regatta.

 

Vorbereitungen (Klick vergrößert)

Am Rennen nahmen die unterschiedlichsten Luftschiffe teil, wie die Bilder belegen. Es gibt feste Regeln: Das Rennen wird um zwei Pylonen (Abstand 25m) geflogen, jedes Luftschiff muss drei Runden absolvieren. Das flugfertige Luftschiff darf höchstens 5 Gramm statische Schwere aufweisen. Die gestoppte Zeit (zwei Zeitnehmer) wird mit einer "Rennformel" in die gewertete Zeit umgerechnet. Gewertet wird die Gesamtzeit von drei Runden. Zusätzlich gibt es eine Wertung für die beste Rundenzeit.

 

konzentriertes Rechnen

Die Rennformel lautet:

 

gewertete Zeit = gemessene Zeit * (Länge * Höhe * Breite)1/6.

Die Abmessungen gelten inklusive aller Anhänge wie Propeller, Gondeln und Leitwerke. Hintergrund ist, dass zwei Schiffe mit ähnlicher Geometrie, gleichem Motormassenanteil und gleichem Batteriemassenanteil auf einem gegebenen Parcours gleich gewertet werden, auch wenn sie unterschiedlich groß sind. Die Formel ergibt sich aus Ähnlichkeitsbetrachtungen. 

 

Die kompletten Regeln finden Sie hier.

 

Wie an den Bildern rechts zu sehen ist, sind die Modelle sehr unterschiedlich konstruiert. Neben schlanken, auf der Geraden sehr schnellen Modellen stehen dicke und wendige. Steuerungen erfolgen teilweise mit dem Propeller, wie z.B. beim Siegerentwurf, der praktisch in die Kurven gezogen wird. Aber auch Kreuzleitwerke an langen Modellen können sehr gut wirken, was am Zweitplatzierten zu bestaunen war. 

Erst wenn alles perfekt zusammenpasst - Geschwindigkeit, Wendigkeit und die Steuerkünste des Piloten - dann stehen die Chancen auf den Sieg nicht schlecht.

 

 

Hier ein paar Videos von der Regatta. Da sie nur mit der Fotokamera aufgenommen wurden, sind sie leider etwas rucklig. Die Windows-Media-Dateien sind bedeutend kleiner, dafür aber etwas schlechter als die Quicktime-Videos. Bei einer Internetverbindung langsamer als DSL probieren Sie es besser zunächst mit den Windows-Media-Videos.

 

  • Video 1: das Siegerluftschiff "Centriolo" von Dominik Baumüller bei einer Ehrenrunde
       Quicktime-Film ansehen       Windows-Media-Film ansehen
  • Video 2: das sehr interessante Demomodell eines Luftschiffs mit Gummimotor, ebenfalls von Dominik Baumüller
    Da es sehr klein ist, hätte es sicher Chancen im Wettbewerb. Leider schafft der Motor nicht die geforderten 3 Runden.
       Quicktime-Film ansehen       Windows-Media-Film ansehen
  • Video 3: eine Wettkampfrunde des Drittplatzierten "Glöckchen" von Johannes Eißing
       Quicktime-Film ansehen       Windows-Media-Film ansehen
  • Video 4: Impression vom "Schaulaufen" am Ende der Veranstaltung
       Quicktime-Film ansehen       Windows-Media-Film ansehen

Ergebnisse Dresden 2006

Luftschiff Centriolo Hinkelstein Glöckchen
Pilot Dominik Baumüller Erich Fink Johannes Eißing
Rundenzeit 1 [s]
20,7
23,5
28,7
Rundenzeit 2 [s]
19,9
20,8
22,4
Rundenzeit 3 [s]
19,3
28,4
22,4
Gesamt [s]
59,9
72,7
73,5
Rang
1
2
3
Länge [m]
2,450
3,090
2,980
Breite [m]
0,630
0,560
0,590
Höhe [m]
0,820
0,550
0,590
Blockvolumen [m3]
1,266
0,952
1,037
Maßstab [-]
1,082
0,984
1,012
Zeitmaßstab [-] 1,040 0,992 1,006
Rundenzeit 1' [s] 21,5 23,3 28,9
Rundenzeit 2' [s] 20,7 20,6 22,5
Rundenzeit 3' [s] 20,1 28,2 22,5
Gewertet [s]
62,3
72,1
74,0
Rang' 1 2 3

Nach oben

Suche
 
Login:

Galerie

(Klick vergrößert)

Frontantrieb
Heckantrieb
kunstflugtauglich - kann Loopings und Rollen
Vorbereitung
fast ein Luftf(f)isch
der Vorjahressieger - diesmal mit Lenkproblemen
Demo: ein Luftschiff mit Gummimotor (siehe Video)
der Siegerentwurf, mit Lenkpropeller
begeisterte Zuschauer:
Dr. Carl v. Gablenz (vorn), Michael Schieschke (Zeppelin LT)
der Heliumsponsor mit einem industriell gefertigten Modell - chancenlos :-)